Entscheidungsspiele

Ein guter Punkt gegen die Spitzenmannschaft

St. Pauls – Obermais 1:1 (1:1)

Obermais: Wieser, Lukas Höller, Ioris, Toscano (ab 70. Schwienbacher), Klotzner, Unterthurner, Ortner (ab 70. Aaron Malleier), Shvartz, Dennis Malleier, Ciaghi, Pamer

St. Pauls/Raiffeisen: Tarantino, Kaufmann, Ohnewein, Fabi, Mayr, Oberkalmsteiner (ab 75. Gruber), Obrist, Obkircher, Clementi, Ambach (ab 50. Felix Zublasing), Debelyak (ab 51. Schweigkofler)

SR: Di Renzo (Bozen)

Tore: 1:0 Ortner (34.), 1:1 Obrist (35.)

Ein Punkt ist besser als keiner: So lautet das Fazit nach dem gestrigen Spitzenspiel gegen Obermais. Chancenmäßig waren die Meraner nämlich um einiges besser unterwegs als unsere Burschen – doch an manchen Tagen braucht es eben auch das Glück des Tüchtigen, das gestern eindeutig auf Seiten unserer Jungs war.

Unsere Kampfmannschaft erwischte einen schlechten Start: Schon nach wenigen Minuten zappelte der Ball im Tor von Toni Tarantino, doch Ortner stand beim Abschluss im Abseits. Es entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel, in dem beide Mannschaften vermehrt Gebrauch von langen Bällen machten, spielerische Akzente waren auf dem engen Feld und hügeligem Boden Mangelware. Das 1:0 der Obermaiser nach gut einer halben Stunde stand sinnbildlich für die Spielweise beider Mannschaften: Ioris schlug einen langen Ball nach vorne, Tarantino und Ohnewein verstanden sich miss und der junge Ortner war per Kopf zur Stelle. Zweifelsohne ein Schlag in die Magengrube, denn ein Rückstand auf der Lahn ist nie leicht zu verdauen. Umso erfreulicher war die Reaktion unserer Blau-Weißen: Praktisch im Gegenzug spielte Ambach flach auf Clementi, der sich im Strafraum behauptete und den im Rückraum postierten Obrist bediente, der mit links ohne Probleme sein zweites Saisontor fixierte – ein schöner Spielzug.

Doch in der Folge bereiteten die schnellen Obermaiser Stürmer unseren Burschen immer wieder Probleme. Zuerst dribbelte Ortner durch unsere gesamte Hintermannschaft, fand aus kürzester Distanz aber in Tarantino seinen Meister (38.), dann verfehlte Toscano nach einem Eckball aus fünf Metern das leere Tor (43.).

Auch in der zweiten Hälfte besaß Obermais mehr Spielanteile, doch mit Geschick, Geduld und der nötigen Portion Glück konnten Fabi & Co. das Unentschieden halten. Die größte Möglichkeit bot sich Obermais in der Schlussphase, als Höller einen Eckball auf den zweiten Pfosten verlängerte, wo Stefan Gruber die Kugel aber von der Linie kratzte. Auf der Gegenseite hatte Obkircher zwei Minuten vor Schluss die größte Chance, sein Schuss von der Strafraumgrenze segelte aber über das Tor.

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