Entscheidungsspiele

Ein Punkt für die Moral

St. Pauls/Raiffeisen: Tarantino, Andergassen, Huber, Debelyak, Oberkalmsteiner, Ambach (ab 77. Delueg), Obrist, Fischnaller, Zingale, Schieder, Hansjörg Mair

St. Georgen: Pietersteiner, Brugger, Harrasser, Althuber, Mirri (ab 76. Nagler), Philipp Piffrader (ab 67. Senoner), Thomas Piffrader, Schwingshackl, Orfanello, Ziviani, Felder (ab 60. Putzer)

Tore: 1:0 Hansjörg Mair (9.), 1:1 Thomas Piffrader (65.)

Dass unsere Kampfmannschaft nicht zu den Lieblingsgegnern des Spitzenreiters St. Georgen zählt, ist hinlänglich bekannt und wurde gestern einmal mehr bestätigt. Dank einer kämpferisch überragenden Leistung der gesamten Mannschaft knöpften die Blau-Weißen den „Jergina“ einen Punkt ab – und hätten mit ein bisschen Glück sogar den großen Coup landen können.
Die Revanche für die knappe Niederlage in der Hinrunde ist damit gelungen. Nach fünf Siegen in Folge musste St. Georgen ausgerechnet gegen unsere abstiegsbedrohte Kampfmannschaft erstmals wieder Punkte liegen lassen. Verdient war der eine Punkt für Huber & Co. aber allemal. Die Blau-Weißen starteten von Beginn an konzentriert und ohne jegliche Angst oder Respekt. Nach neun Minuten erlief sich der starke Hansi Mair einen weiten Ball, nahm sich aus spitzem Winkel ein Herz und böllerte die Kugel in den Kasten – 1:0 (im Bild). Auch danach schrammten die Paulsner Burschen mehrere Male knapp an der doppelten Führung vorbei, während sich St. Georgen nur langsam aus der Schockstarre lösen konnte und nur bei Standardsituationen für Gefahr sorgte.
Nach der Pause igelten sich Neo-Abwehrchef Manu Schieder mit seinen Defensivkollegen in der eigenen Hälfte ein. Mit Glück und Geschick konnte jeder noch so heikle Angriff der „Jergina“ gestoppt werden – bis auf jenen in der 65. Spielminute. Schwingshackl tankte sich auf rechts durch und zielte auf das Paulsner Tor – Tarantino konnte den Ball zwar abwehren, doch der sträflich alleingelassene Thomas Piffrader war zur richtigen Zeit am richtigen Ort und setzte die Kugel zum Ausgleich ins Netz. Danach machte St. Georgen zwar weiterhin das Spiel, war Ball- und Feldüberlegen, doch der Paulsner Abwehrriegel war letzten Endes so sicher wie ein Schweizer Banksafe. Der Punkt war besonders wegen des aufopferungsvollen Kampfes mehr als verdient.
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