St. Martin/Moos - St. Pauls am Samstag, 13. Oktober um 15.30 Uhr in St. Martin

Salurn – St. Pauls 2:1

Eine supersupersuper unnötige Niederlage

St. Pauls: Tarantino, Kaufmann, Ohnewein (ab 60. Schweigkofler), Fabi, Mayr, Sinn, Obrist, Obkircher (ab 75. Tschurtschenthaler), Clementi, Delueg, Debelyak

Mit den Worten der Überschrift würde wohl Pep Guardiola das Spiel gegen Salurn resümieren. Unsere Kampfmannschaft hatte im Verlauf der 90 Minuten Chancen für fünf Spiele, ging damit aber einmal mehr viel zu fahrlässig um. Salurn benötigte dagegen anderthalb Chancen, um zwei Tore zu machen. Eine Effizienz, auf die man bei den Blau-Weißen nur neidisch sein kann.

St. Pauls begann bei Salurn, das noch mittendrin im Abstiegskampf steckt, gut und beherrschte in der ersten Hälfte weitgehend die Spielgeschehnisse. Die erste dicke Chance hatte der emsige Jonas Clementi, der nach Zuckerpass von Obkircher alleine vor dem Salurn-Keeper auftauchte, in diesem aber prompt den Meister fand. Nur Sekunden später kam der Ball erneut in den Unterlandler Strafraum, wo sich Clementi geschickt anstellte und vom Gelb-Roten Schlussmann von den Beinen geholt wurde. Elfmeter, den der Gefoulte aber selbst übers Tor schoss. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte spielten die Blau-Weißen ansehnlich, hatten auch die eine oder andere Chance, ließen diese aber stets liegen.

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich am Spielverlauf reichlich wenig. Gerade deshalb war der Führungstreffer der Salurner wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Nach einem Freistoß ging der Ball an Freund und Feind vorbei zum einschussbereiten Stürmer, der keine Mühe hatte, die Kugel ins Tor zu schieben. St. Pauls war geschockt und bekam sogleich den Doppelschlag eingeschenkt, als der Schiri eine leichte Berührung von Mayr im Strafraum an einem Salurner Angreifer als elfmeterreif empfand, obwohl die Kugel schon längst weg war – 2:0.

Nun waren die Blau-Weißen zum Handeln gezwungen, kamen durch einen Abstauber von Schweigkofler wieder in die Partie zurück, scheiterten dann aber am bärenstarken Salurner Keeper, an einem Unterlandler „Stiez“ im Strafraum oder am eigenen Unvermögen. Eine höchst unnötige Niederlage, die aber zum Paulsner Rückrundenverlauf wie die Faust aufs Auge passt.

 

Foto: Dieter Runggaldier

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