Tramin - St. Pauls am Sonntag um 15 Uhr in Tramin

St. Pauls – Latzfons Verdings 2:0

Beste Saisonleistung wird mit Sieg belohnt

St. Pauls: Tarantino, Kaufmann, Ohnewein, Fabi, Mayr, Schweigkofler (ab 83. Pichler), Obrist, Obkircher, Clementi, Delueg (ab 76. Ambach), Oberkalmsteiner (ab 64. Debelyak)

Tore: 1:0 Clementi (22.), 2:0 Obrist (58.)

Das ist mal ein Sieg! Gegen Latzfons Verdings schossen und spielten sich die Paulsner Burschen den Frust vom Latsch-Unentschieden am Mittwoch von der Seele. Besondere Bedeutung kommt dem Sieg deshalb zu, da die Blau-Weißen von Beginn an eine spielerisch sehr starke Vorstellung an den Tag legten – die Tore, so zeigte sich, kommen dann von alleine.

Bissig in den Zweikämpfen, technisch sauber und durchschlagskräftig in der Offensive: Attribute, die in letzter Zeit immer wieder vermisst wurden im Paulsner Spiel. Nicht aber gegen Latzfons. Von der ersten Minute an wurden die Gäste an die Wand gespielt, das 1:0 von Clementi war deshalb nur eine Frage der Zeit: Juri Oberkalmsteiner befreite sich im Mittelfeld mit einem eleganten Trick von seinen Bewachern und schickte Clementi per Lochpass auf die Reise. Der Stürmer behielt im Eins-Gegen-Eins-Duell mit Latzfons-Keeper Oberhofer die Nerven und drückte die Kugel locker über die Linie – auch eine persönliche Genugtuung für Clementi (im Bild), der in jüngster Vergangenheit zwar immer wieder in der Vorbereiter-Rolle glänzte, selbst aber das sprichwörtliche Pech an den Stiefeln kleben hatte. Mit dem 1:0 im Rücken, spielten die Paulsner Burschen befreit auf und hätten mit Fabi (Freistoß) und Fabian Mayr (Kopfball an die Latte) sogar höher führen müssen.

Doch der zweite Treffer war nur aufgeschoben. Nach der Pause waren gerade einmal 13 Minuten gespielt, da bediente Ohnewein seinen Kollegen Obrist, der trocken zu seinem vierten Saisontreffer und gleichzeitig auch zum 2:0 einschoss. Nur zwei Minuten später ging Latzfons-Verteidiger Brunner gegen Kaufmann im eigenen Strafraum zu Ungestüm zu Werke, beim fälligen Elfmeter scheiterte Clementi aber an Oberhofer. Clementi hätte sein Torkonto in der Folge gut und gern noch ein wenig nach oben schrauben können, doch es blieb beim 2:0 – ein toller Sieg.

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