Tramin - St. Pauls am Sonntag um 15 Uhr in Tramin

St. Pauls – Tramin 4:2

Dieser Derbysieg ist hochverdient

St. Pauls/Raiffeisen: Tarantino, Kaufmann, Ohnewein, Fabi, Mayr, Righetti, Gasser (ab 88. Huber), Messner (ab 84. Aichhorner), Clementi, Zadra (ab 90. Harrison), Debelyak (ab 56. Drescher)

Tramin: Piz, Dissertori (ab 74. Morandell), Calliari, Rellich, Pernstich, Lotti (ab 82. Spiess), Pichler (ab 85. Saha), Eisenstecken, Conci, Michael Frötscher (ab 73. Psenner), Dal Piaz

SR: Moser (Trient)

Tore: 0:1 Eigentor Righetti (13.), 1:1 Zadra (30.), 1:2 Conci (51.), 2:2 Zadra (53.), 3:2 Clementi (71.), 4:2 Clementi (84.)

Lang, lang ist's her, seit sich der FC St. Pauls zum letzten Mal über einen Derbysieg gegen Tramin freuen konnte. Es war der 3. Mai 2004, als die Blau-Weißen zum letzten Mal 3 Punkte holten. Gestern war es wieder so weit: Im 47. Aufeinandertreffen gab es nach 90 temporeichen Minuten einen 4:2-Sieg für den Aufsteiger, der hochverdient war. Obwohl zweimal in Rückstand, erstarrten die Schützlinge von Trainer Stefan Gasser nicht in Ehrfurcht und holten dank des größeren Siegeswillens den Sieg. Tramin (ohne Kapitän Simon Greif und Alex Pfitscher, beide verletzt) und St. Pauls (ohne Lukas Obkircher/verletzt und Ivan Munerati/gesperrt) mussten auf Leistungsträger verzichten. Für Greif rückte Kapitän Rellich ins Mittelfeld vor, in der 2. Halbzeit dann sogar auf die linke Angriffsseite und zum Schluss in den zentralen Sturm.

Bei St. Pauls verteidigten Kapitän Mayr und Kaufmann zentral, im Mittelfeld hatten Fabi, Zadra und Gasser ein klares Übergewicht.

Zum Spiel: Tramin ging früh in Führung, als Righetti eine Rechtsflanke von Dissertori ins eigene Tor abfälschte (13.). Dann wurde St. Pauls-Tormann Tarantino bei einem Eckball hart an der Nase getroffen, raffte sich nach längerer Behandlungspause aber auf und spielte weiter. Das hatte Signalwirkung. Die Hausherren entwickelten großen Druck, Clementi vergab 2 Riesenchancen (18.). Dann war es Debelyak, der auf Messner spielte, und seine Flanke musste Zadra nur noch über die Linie drücken (30.). Kurz vor dem Pausenpfiff vergaben Dal Piaz und Conci 2 große Chancen.

Nach Wiederbeginn nutzte Tramin einen missglückten Paulsner Einwurf zum 2:1 aus (51.). Postwendend der Ausgleich: Messner flankte auf Zadra, der Piz keine Chance ließ (53.). Tramin war fortan mit seinen Kräften am Ende, während der eingewechselte Drescher für viel Wirbel sorgte. Es war jedoch ein Eckball, der das 3:2 für St. Pauls brachte. Clementi war per Lattenpendler erfolgreich (74.). Dann vergab Rellich per Kopf das 3:3 (78.), ehe erneut Clementi mit seinem 6. Saisontor nach der schönsten Aktion des Spiels den Schlusspunkt setzte (84.).

 

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