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Aufregung bis zur letzten Sekunde

Am Ende war die ganze Aufregung umsonst.  Levico gewann im Play-out der Serie D in Tamai 1:0, aus der Oberliga gibt es deshalb nur 3 und nicht die befürcheten 4 Absteiger.  Lange  sah es am finalen Spieltag aber so aus, als ob es 4 Absteiger geben würde. Und der Kampf um den viertletzten Oberliga-Platz gestaltete sich  hochbrisant. Bis zur 1:0-Führung von Levico  wären 5 Mannschaften – Comano, Vipo Trient, St. Pauls, Anaune und Arco – bei 39 Punkten gelandet. Die Punkte aus den direkten Begegnungen der 5 Vereine („classifica avulsa“) hätte ergeben, dass Comano mit 14 Punkten aus dem Schneider gewesen wäre. Vipo Trient, St. Pauls und Anaune hätten jeweils 11 Punkte geholt, Arco deren 8. Weil Vipo (+3) und Anaune (+1) das bessere Torverhältnis als St. Pauls (0) gehabt hätten, wären in einem Entscheidungsspiel zur Ermittlung des 4. Absteigers Arco und St. Pauls aufeinander getroffen.
Das bleibt alles Theorie, auch weil neben dem Levico-Sieg Obermais in letzter Minute in Cles gegen Anaune ausglich.
Von allen gefährdeten Klubs hatte St. Pauls in Rungg gegen Dro die schwierigste Aufgabe zu meistern. Am Ende zeigten die Hausherren dem Meister wie schon im Hinspiel (0:0) die Grenzen auf und holten verdient einen Punkt. Bei böigem Wind spielte Dro in der 1. Hälfte mit Windunterstützung, hatte trotz drückender Feldüberlegenheit aber bis auf einen Brusco-Schuss (14.) und einem Calcari-Hammer (36.) nichts zu bieten. St. Pauls kam mit Dorigoni gefährlich vor das Gäste-Tor, er verzog aus guter Position (8.).
Nach Wiederbeginn konnten die Paulsner auf den Rückenwind zählen und setzten sich in der Dro-Hälfte fest. Nach 53 Minuten reagierte Carletti bei 2 Abschlüssen von Dorigoni und Clementi hervorragend, beim 3. Versuch von Clementi in der gleichen Aktion rettete Ischia auf der Torlinie. Dann hämmerte Ohnewein einen 25-m-Schuss an die Querlatte (67.), ehe Dro wie aus dem Nichts in Führung ging: Nervo brach links durch und bezwang Tarantino mit einem Schuss ins lange Eck (81.). Bei St. Pauls ging nur für einige Sekunden die blanke Abstiegsangst um, ehe Clementi von Pancheri im Strafraum gefoult wurde. Den fälligen Elfmeter versenkte Clementi zu seinem 25. Saisontor, der sich damit auch zum Schützenkönig krönte (83.). Und mit St. Pauls den Klassenerhalt feiern konnte.
Nach dem Spiel wurde es dann emotional: Nach 4 erfolgreichen Jahren (u.a. Landesligameister, im Vorjahr Dritter in der Oberliga) werden Cheftrainer Stefan Gasser und Co-Trainer Patrick Perathoner die Blau-Weißen verlassen. Danke Stefan, danke Patrick für eine unglaublich tolle Zeit!


 

St. Pauls/Raiffeisen: Tarantino, Danieli, Ohnewein, Munerati, Duriqi, Righetti, Gasser, Donadio, Clementi, Ferraris, Dorigoni (ab 79. Nik Messner)
Dro: Carletti, Dallavalle (ab 54. Nervo), Kostadinovic, Badu, Ischia, Tavernini (ab 46. Ciric), Brusco (ab 86. Chemolli), Pancheri, Ballarini (ab 89. Malfér), Calcari (64. Gattamelata), Pasini
Schiedsrichter: Peron (Bozen)
Tore: 0:1 Nervo (81.), 1:1 Foulelfmeter Clementi (83.)


 


Krönte sich mit 25 Treffern zum Torschützenkönig der Oberliga: Jonas Clementi (vorne im Bild).

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